Die ganzen öffentlichkeitswirksamen Diskussionen der letzten Jahre über die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit der Spezies Radfahrer haben inzwischen dazu geführt, dass sich viele Radler heute per Definition im moralischen Recht sehen, ganz egal was sie tun und wie sie sich verhalten. Das nimmt teilweise völlig groteske Züge an und ist zunehmend unerträglich. Radfahren ist gesund und umweltpolitisch sinnvoll; Radfahrer leben oft gefährlich und sind im Vergleich zu Autofahrern die schwächeren Verkehrsteilnehmer – geschenkt. Aber das gibt ihnen noch lange nicht das…